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 Betreff des Beitrags: BVB-Attentäter legt bei Festnahme Geständnis ab
BeitragVerfasst: 22. Apr 2017, 11:50 
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Ein paar Tage waren sie hinter ihm her. Die Bundespolizisten der Spezialeinheit GSG 9 ließen Sergej W. nicht einen Moment mehr aus den Augen. Der 28-jährige Elektrotechniker, so die Ermittlungen, hatte am 11. April die drei Sprengsätze hochgehen lassen, als der Team-Bus von Borussia Dortmund auf dem Weg zur Champions-League-Partie gegen AS Monaco vorbeifuhr.

Die Zielperson, hieß es, war ein Profi, ein gewiefter Bombenbauer. Behutsam folgte man ihr. Zu Hause, so das Kalkül, wäre ein Zugriff zu riskant gewesen. Wer wusste schon, ob der Verdächtige seinen Wohnsitz nahe Tübingen nicht mit Sprengfallen gesichert hatte?

Also folgte ihm am heutigen Morgen ein sechsköpfiges Spezial-Kommando. Ahnungslos stieg Sergej W. in seinen Wagen und fuhr am frühen Morgen zu seiner Arbeitsstätte in einem Heizkraftwerk in Tübingen. Als er ausstieg, überwältigten ihn die Spezialkräfte.
Keine Ruhe für die Ermittler

Widerstandlos ließ er sich festnehmen. Völlig aufgelöst gestand der Endzwanziger nach FOCUS-Online-Informationen: „Ich bin es, ihr habt den Richtigen!“ Zugleich reichte er ihnen seinen Hausschlüssel. „Da, jetzt könnt ihr zu Hause nachsuchen.“

Das Geständnis bedeutet das vorläufige Ende einer aufregenden Suche nach dem Attentäter auf die Dortmunder Borussia. Der Zeitdruck war enorm: Der Anschlag auf den BVB-Bus vor zehn Tagen schien von professioneller Hand ausgeführt. Die simultane Zündung der Splitterbomben per Funksignal, der Sprengstoff, hochexplosiv und womöglich ein Eigenlaborat eines versierten Bombenbauers, ließ die Ermittler nicht ruhen.

Bester Tipp kam von Börsenbeobachter
Die Bundesanwaltschaft richtete nach FOCUS-Online-Informationen in ihrem Lagezentrum in Karlsruhe ein Feldbettenlager ein, um Tag und Nacht die Nachforschungen in dem Fall voranzutreiben. In der Causa mussten viele Spuren abgearbeitet werden – sei es in Richtung Islamismus, Links- oder Rechtsextremismus.

Der beste Tipp aber kam von einem Börsenbeobachter der Comdirect-Bank. Dem Mann fiel auf, dass jemand kurz vor der Champions-League-Heimpartie von Borussia Dortmund gegen den AS Monaco 15.000 Put-Optionsscheine ankaufte. Da wettete jemand gegen den einzigen börsennotierten Bundesligaclub auf einen Absturz des Aktienkurses.

Wetten auf Kursverfall
Der Hinweisgeber fand dies merkwürdig und informierte die Verantwortlichen des BVB kurz nach dem Anschlag. Die glaubten zunächst an Zufälle, gaben aber die Info an die Ermittler des Bundeskriminalamts und ihrer Kollegen aus NRW weiter. Ein Treffer, wie sich bald herausstellte.

Der Name des Börsenzockers: Sergej W., 28, ein gelernter Elektrotechniker. Wie das Innenministerium in NRW bestätigte, hatte der Mann seinen Dienst bei einer Sanitätseinheit der Bundeswehr absolviert. Der Handwerker hatte mittels Optionsscheinen auf den Tod einiger Spieler und dem damit folgenden abfallenden Kurs der Dortmunder Aktien gewettet.

Beschuldigter verliert die Fassung
Zur Zeit der Abfahrt des BVB-Teambusses zum Stadion logierte Sergej W. im Mannschaftshotel „L'Arrivée“. Über den E-Mail-Account der Herberge wickelte der Gast denn auch den Deal mit den Optionsscheinen ab. Dafür hatte er extra einen Kredit über 40.000 Euro aufgenommen. Ermittlern zufolge hätte ihm der Coup im Erfolgsfall knapp vier Millionen eingebracht.

Bild

Um seinen perfiden Plan auszuführen, orderte Sergej W. ein Hotelzimmer mit Blick auf die Straße. Somit konnte er nach FOCUS-Online-Informationen vom Hotelfenster aus die Sprengstoffzünder zur rechten Zeit auslösen, als der Bus am Tatort vorbeifuhr.

Danach, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“, gönnte sich Sergej W. noch ein Steak. Bei der Vernehmung durch die Polizei ließ er sich ebenfalls nichts anmerken. So abgebrüht der Beschuldigte kurz nach dem Anschlag agierte, so sehr verlor er nach seiner Festnahme durch die GSG 9 die Fassung: Sergej W. begann bitterlich zu weinen. ...


Q: focus

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